Juhuu – gemeinsam gegen die Vorurteile

Juhuu – mein altes Gymnasium hat uns die Kooperation angeboten – vielleicht muss ich meinen verpassten Artikel doch noch schreiben…
Gestern war irgendwie ein Supertag – die Schülersprecherinnen des benachbarten Freiherr-vom-Stein Gymnasiums (FSG), das ich vor 23 Jahren zugunsten meiner jetzigen Gesamtschule GSG verließ, kamen in unsere SV (Schülervertretung)-Teamsitzung, um sich von uns etwas über den Weg zu einer SoR-SmC-Schule erzählen zu lassen. Und sie fanden es gut, in Zukunft mit unserer SV zusammen zu arbeiten. Darüber hab ich mich total gefreut. (Krönung meiner SV-Karriere?) Das Schöne, dass es von unten kam – ich hab es nur ganz leise angestoßen, indem ich sie, natürlich in Absprache mit unseren Leuten, zum Film ROOTS GERMANIA und zu Mo Asumang eingeladen hatte.

Auch nach 40 Jahren Gesamtschule in Deutschland existieren immer noch Vorurteile gegenüber Gesamtschülern und -schülerinnen – insbesondere bei denen, die am Gymnasium lernen oder lehren. Durch unsere FSGSG-Joint Ventures (z.B.die Dordogne-Tour, siehe Bericht von Lilly) versuchen wir die ja schon, seit mehr als 10 Jahren, abzubauen. Aber da können ja nie mehr als 62 teilnehmen – das war 1995. Also, ich hab gejubelt und tu’s immer noch.

nächste Woche ist der erste Wassertag in dieser Saison

Heute war die Kanu-AG bei strahlendem Wetter unterwegs, um den ersten Wassertag vorzubereiten: Paddel und Westen sichten, Steg reinigen, Stufen schottern…13 Leute,die unbedingt was tun wollenLippe_MHeldmann_13.03.2010Steg im Frühjahr_MHeldmann 2010
Er gleicht nach dem Fühjahrshochwasser eher einem BlumenbeetAn der Lippe_MHeldmann 2010
Angucken:Nächste Woche wird es so sein wie im letzten Jahr.
Und hier: alles über die KANU-AG auf der GSG-homepage

Wieder Besuch an der GSG

Nachlese:
Mo Asumang_mah 016F_14.03.11
Mo Asumang an der GSG am 14.03.11MoAsumang 024Mo Asumang_mah 021F_14.03.11
Fotos von meiner Kollegin Hatice Madenci
=>nochmal nachlesen: Gemeinsam sind wir stärker

Jetzt kam wieder Besuch: Hannelore Kraft, die hatte aber der Schulleiter eingeladen, damit sie sich über das Integrationskonzept der Geschwister-Scholl-Gesamtschule informieren konnte.
Ihr habt eine tolle Schule, hat sie gesagt. Das hört man ja ganz gern, selbst wenn man es schon weiß.
H.Kraft an der GSG_24.03.11(3)
© 2011 Lüner Anzeiger
H.Kraft an der GSG_24.03.11(11)
© 2011 RuhrNachrichten
H.Kraft an der GSG_24.03.11(7)
© 2011 Lüner Anzeiger

Und HIER Artikel, Video und Fotostrecke aus den Ruhrnachrichten.

Qui vend des armes, qui en achète?

Wer verkauft Waffen, wer kauft sie? – SIPRI-Diagramm in LE MONDE von heute
Les trois quarts des exportations mondiales d’armes ont été le fait de cinq pays seulement entre 2006 et 2010, selon le Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI).Le volume de ces exportations a augmenté de près de 25 % par rapport à la période 2001-05.

=>zu finden und weiter in Le Monde

Wenn ich leben will

wenn ich leben will

muß ich atmen –
atembare luft

wenn ich leben will
muß ich essen –
eßbares essen

wenn ich leben will
muß ich trinken –
trinkbares Wasser

wenn ich leben will
muß ich schlafen und wachen –
nicht nur schlafen

wenn ich leben will
muß ich mich selbst und andere lieben
und gegen Krieg sein

Erich Fried

Mein Name ist Freiheit – Mon nom: liberté

Und heute…
Je suis née en Tunisie-mein Name ist Freiheit

« Je suis née en Tunisie,

j’ai vécu en Egypte,

donné mon sang en Libye,

j’ai été battue au Yémen,

en passant par Bahreïn.

Je grandirai dans le monde arabe …

jusqu’à atteindre la Palestine.

Je m’appelle Liberté. »

Par Karim Saif, en février 2011
sur Facebook, page « Je suis arabe »

"Ich habe keine Angst davor zu sterben. Ich habe Angst davor, die Schlacht zu verlieren." Mohamed Nabbous

Berichterstatter und Vorbild

Er war entschlossen, die Revolution zu gewinnen – dafür berichtete er unermüdlich. Am Samstag wurde der junge Netzaktivist Mohammed Nabbous erschossen. VON REINER WANDLER
Eine der bekanntesten Stimmen der libyschen Revolution ist verstummt. Der 28-jährige Internetaktivist Mohammed Nabbous wurde bei Bengasi am Samstag bei einem Gefecht zwischen libyschen Regierungstruppen und den Rebellen, die die Stadt verteidigen, schwer verletzt und starb gegen 15 Uhr im Krankenhaus.
weiterlesen in der taz vom 21.03.11

Nochmal: Freiheit statt Frontex – mit einem sarkastischen Zusatz

Dieses Blog unterstützt folgende Erklärung – Ce blog soutient la déclaration suivante

Freiheit statt Frontex
Keine Demokratie ohne globale Bewegungsfreiheit
Die Dynamik des arabischen Frühlings strahlt aus in die ganze Welt. Die Aufstandsbewegungen im Maghreb machen Mut und Hoffnung, nicht nur weil despotische Regime verjagt werden, die vor kurzem noch unüberwindbar erschienen. So offen die weiteren Entwicklungen bleiben, im Dominoeffekt der tunesischen Jasminrevolution meldet sich in atemberaubender Schnelligkeit die alte Erkenntnis zurück, dass Geschichte von unten gemacht wird. Die Kämpfe richten sich gegen die tägliche Armut wie auch gegen die allgemeine Unterdrückung, es geht gleichermaßen um bessere Lebensbedingungen wie um Würde, kurz: um « Brot und Rosen »….
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La liberté à la place de Frontex !
Pas de démocratie possible sans une liberté de circulation universelle
La dynamique du printemps arabe rayonne dans le monde entier. Les soulèvements populaires au Maghreb donnent de l’espoir et du courage, et pas seulement parce que des régimes autoritaires, qui semblaient inébranlables il y a encore peu, sont enfin renversés. Même si les évolutions ultérieures de ces mouvements restent ouvertes, une ancienne vérité refait surface de manière spectaculaire et ce, à la suite d’un effet domino de la révolution de jasmin tunisienne : l’Histoire s’écrit par le bas. Les luttes portent sur la pauvreté au quotidien, mais également sur la répression générale, il est donc autant question de meilleures conditions de vie que de dignité. Bref, de « pain et de roses »…..
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Hier unterstützt mit einem sarkastischen Video des NDR-Fernsehens: « Lieber Afrikaner! »
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