Am Bach von Gamagol

Dienstag, 05.08.
Der Ausflug heute wird wunderschön.
Aber zuerst gibt es Mittagessen mit der Nichte aus GwangJu und ihrem Freund, und sie hat superschönes Kimbab mitgebracht, ein Gedicht (s.Foto unten). Lire la suite

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Schöne Ausflüge

Der Fluss hinterm Haus
Die Maus zeigt die Bildunterschriften an. ZOOM durch Klick aufs Bild.

Freitag, 01.08.
Heute keine Chance für die Suche nach einem cybercafé. Die erste Tochter Hae-Young kommt mit ihrem Freund – ihr Mann, den wir von früher kannten, ist seit 3 Jahren weg. Ausflug nach JeonJu mit dem traditionellen Viertel, voller Touristen, meist Koreaner, die sich größtenteils in langen Schlangen vor den Restaurants oder Kaffeestuben aufhalten.
Viel schöner: der Park mit Wasserfall und langem Spaziergang, wo wir auf dem Rückweg halten: Sun Jang…Blätter, Füße im Wasser, geruhsam, schöne Natur. Lire la suite

Jetzt geht’s in den Süden

Dienstag, 29.07., Yong-In
Mir fällt auf, dass ich mich hier in Korea etwas entwurzelt fühle ohne die vielen Zusammenhänge,in denen ich sonst stecke. Oder in die ich meine, mich einmischen zu müssen. Ich sehe: es geht auch ohne. Mir geht’s gut, alle sind total lieb und versuchen unseren Aufenthalt hier so schön wie möglich zu machen. Vor allem gibt es immer wieder etwas zu essen. Dreimal am Tag warm,und wenn wir auswärts sind, immer irgendein Restaurant. Lire la suite

Besuch bei Dong Eun und des Nationalmuseums

Samstag, 26.07.
Reis, Suppe,Gemüse
Frühstück besteht (fast immer) aus Reis, Suppe und den vielen eingelegten Gemüsesorten, die in dem, nee, einem der drei Riesenkühlschränke aufbewahrt werden. Fisch oder Fleisch auch, frisch zubereitet, in kleinen Portionen. Auch wenn man die Beilagen, die in großer Menge vorbereitet werden, immer aus dem Kühlschrank servieren kann, so verbringt eine nicht berufstätige Frau wie meine Schwägerin doch sehr viel Zeit in der Küche. Ältere Männer kümmern sich nie darum, jüngere werden, wenn sie sich mal dahin verirren – hab ich einmal erlebt -, hinauskomplimentiert .

Heute sind wir bei meinem Neffen Dong-Eun und seiner Frau Soo-Young eingeladen, zum reichhaltigen Essen und Besuch des Nationalmuseums. Lire la suite

Internet für mich im Land der Elektronikwunder

29.07. in Yong-In
Tja, internet gibt es bei Seung-Ja nicht. Auch keinen funktionierenden PC. Nicht in Dong-Eun’s Familie (der Sohn): natürlich auf der Arbeit, bei ihm ist es Samsung, bei seiner Frau Soo Yeong das Nationalmuseum. Allerdings ist jede(r), mal abgesehen von den Kleinen und den älteren Personen, per smartphone im Netz. Und WLAN gibt es an ganz vielen Stellen, an jeder zweiten Straßenecke. Zwar nicht hier in der Wohnung, aber wenn die Kinder sich ein wenig aus dem Fenster lehnen, können sie meist ein Zipfelchen erwischen.
Da hier nur Triband-Handys funktionieren, kann ich mir auch keine Prepaid-Karte zulegen. Die (empfehlenswerte) Möglichkeit, sich am Flughafen ein Handy zu leihen, hab ich schlicht übersehen. Yoo Mi, meine Nichte, hat natürlich ein smartphone, aber keinen PC oder laptop. Das erklärt letztlich, warum die Emails so oft unbeantwortet bleiben: auf den Mini-Keyboards ist das Schreiben umständlich, vor allem in Englisch.
Die Suche nach einem PC-Bang (einer Art Spielsalon) blieb bis heute erfolglos. Wer braucht schon noch so etwas Öffentliches, wenn er alle erforderlichen Geräte zu Hause hat oder mit sich herumträgt?
Nachtrag: Im Laufe der Zeit hat sich jedoch mein Blick dafür geschärft. In den Städten gibt es sie doch noch, und im Viertel, in fußläufiger Entfernung vom Wohnblock meiner Schwägerin war auch eins, hab es aber erst am letzten Tag gesehen.

Incheon Airport – ein Raumschiff

Incheon_Hall
Foto (c) commons.wikimedia.org: Das Flughafengebäude eines der größten Flughäfen Asiens, angeblich auch einer der besten

25.07., Incheon Airport
Lange Gänge und Rollbänder, bisschen Warten am Gepäckband, kein Problem am Zoll, auch nicht mit den überzähligen Flaschen (doch nur 1 pro Person ist zollfrei), und dann Seung-Ja, ihr Mann Kang-Woo und Jae-Yul am Gate. Der Onkel kann uns nicht sehen – er steht da ziemlich verloren, bis sich sein Gesicht aufhellt und er strahlt, als wir ihn ansprechen. Lire la suite