Incheon Airport – ein Raumschiff

Incheon_Hall
Foto (c) commons.wikimedia.org: Das Flughafengebäude eines der größten Flughäfen Asiens, angeblich auch einer der besten

25.07., Incheon Airport
Lange Gänge und Rollbänder, bisschen Warten am Gepäckband, kein Problem am Zoll, auch nicht mit den überzähligen Flaschen (doch nur 1 pro Person ist zollfrei), und dann Seung-Ja, ihr Mann Kang-Woo und Jae-Yul am Gate. Der Onkel kann uns nicht sehen – er steht da ziemlich verloren, bis sich sein Gesicht aufhellt und er strahlt, als wir ihn ansprechen. Herzliche Umarmung mit ihm und meiner Schwägerin. Ihr Mann ist wie immer etwas zurückhaltender. Wie fahren wir jetzt nach Yong-In? Der BMW fasst das gesamte Gepäck, aber zwei Fahrgäste nehmen den Airport-Limousinenbus : Caro und ihre Tante. Sie brauchen kaum eine halbe Stunde mehr als das Auto. Dann gäbe es noch die U-Bahn, die jetzt auch Seoul mit Incheon verbindet (50 km) und noch weit über Yong-In hinausgeht, bis Suwon (50 km), das würde etwas länger dauern.

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Auf der Fahrt: Seoul scheint noch weiter gewachsen zu sein, wenn das geht. Die 10-Millionen-Stadt hat noch mehr Riesengebäude, und weitere Türme und Baukräne ragen in den Himmel.
Als erstes fällt die Sauberkeit ins Auge. Alles glänzt und spiegelt sich in den Kacheln der Flughafenhalle, später in den U-Bahn-Gängen, den Kaufhäusern. Und selbst auf den Bürgersteigen findet sich kaum ein Fitzchen Müll. In Seoul gab es nicht viele Mülleimer – stattdessen viele Arbeitskräfte, mit Besen und Schaufel und zugehörigem Wägelchen, oder auch nur einer Plastiktüte, am Stiel des Besens festgebunden. So geht es wohl auch! Wie das wohl in kleineren Städten aussieht?
Im Kauderwelsch-Sprachführer steht: man könnte in den koreanischen Wohnungen fast überall von der Erde essen. Fängt schon am Eingang an: jeder zieht die Schuhe aus, auf einem leicht erhöhten Absatz empfangen Pantoffel, manchmal kunstvoll gefertigte, Bewohner und Besucher. Hier bei uns, in der Wohnung wird jedes Stäubchen sofort weggenommen oder -gesaugt.

Yoo Mi, meine Nichte, kommt zur Begrüßung, sehr hübsch wie immer, kein Schimmer von den 50 Jahren, die sie jetzt zählt. Ihr Sohn Sang-Mun ist halb so alt, und ist tatsächlich zum Hiphopsänger avanciert, wie er es sich erträumt hatte. Allerdings ist es ein Hobby geblieben. Im gewöhnlichen Leben studiert er Logistik.
Der Rest des Ankunftstages geht mit Essen und Schlafen, bis auf einen kleinen Gang durchs Viertel (wir 3) vorbei. Wir 2 haben das Hauptschlafzimmer, Max eine Matte im Zimmer davor. ..

Foto oben ©: „Incheon Hall“ Original uploader was Siqbal at en.wikipediaWikimedia Commons.

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