Internet für mich im Land der Elektronikwunder

29.07. in Yong-In
Tja, internet gibt es bei Seung-Ja nicht. Auch keinen funktionierenden PC. Nicht in Dong-Eun’s Familie (der Sohn): natürlich auf der Arbeit, bei ihm ist es Samsung, bei seiner Frau Soo Yeong das Nationalmuseum. Allerdings ist jede(r), mal abgesehen von den Kleinen und den älteren Personen, per smartphone im Netz. Und WLAN gibt es an ganz vielen Stellen, an jeder zweiten Straßenecke. Zwar nicht hier in der Wohnung, aber wenn die Kinder sich ein wenig aus dem Fenster lehnen, können sie meist ein Zipfelchen erwischen.
Da hier nur Triband-Handys funktionieren, kann ich mir auch keine Prepaid-Karte zulegen. Die (empfehlenswerte) Möglichkeit, sich am Flughafen ein Handy zu leihen, hab ich schlicht übersehen. Yoo Mi, meine Nichte, hat natürlich ein smartphone, aber keinen PC oder laptop. Das erklärt letztlich, warum die Emails so oft unbeantwortet bleiben: auf den Mini-Keyboards ist das Schreiben umständlich, vor allem in Englisch.
Die Suche nach einem PC-Bang (einer Art Spielsalon) blieb bis heute erfolglos. Wer braucht schon noch so etwas Öffentliches, wenn er alle erforderlichen Geräte zu Hause hat oder mit sich herumträgt?
Nachtrag: Im Laufe der Zeit hat sich jedoch mein Blick dafür geschärft. In den Städten gibt es sie doch noch, und im Viertel, in fußläufiger Entfernung vom Wohnblock meiner Schwägerin war auch eins, hab es aber erst am letzten Tag gesehen.

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