Tore, Tore…

Übrigens, alle Fotos sind durch KLICK aufs Bild vergrößerbar.

DSCF3210V Dongdaemun

Montag, 28.07.
Per Subway nach Seoul.DSCF3203s U-Bahnsteig Dong Dae Mun ist das Osttor, das einzige erhaltene Stadttor (aus dem 13./14.Jahrhundert). Das Nam Dae Mun (Südtor) existiert auch noch, ist aber nach einem (gelegten?) Brand im letzten Jahrzehnt komplett neu aufgebaut. Dong Dae Mun hat 600 Jahre überdauert – so alt ist auch die Stadt Seoul, also relativ jung. Die Stadtmauer, ein Festungswall von 18 km Länge, war nach und nach beschädigt und verschwunden, bis 250 m davon bei einer Sprengung im Jahre 2008 wieder auftauchten und jetzt restauriert und besichtigungswert sind.
Bekannt war der Dongdaemun-Market, aber da stehen heute riesige Geschäfts- und Einkaufszentren. Die kleinen Märkte haben wir nicht gefunden, den City Wall auch nicht, und Seung-Ja, Jae-Yul und ich fahren zurück, während Max und Caro weiterbummeln.
Das heute selinin war, das Ramadanfest, hab ich schlicht vergessen. Die dann üblichen Glück- und Segenswünsche per sms konnten auch nicht ankommen, so lange schwirren die nicht umher, bis mein Handy wieder funkioniert.

DSCF3201sSonntag, 27.07.: Dieser Tag war mir deshalb nicht mehr so präsent, weil es ein lazy sunday war, Kinder weg auf eigene Faust, wir (4) wieder mal in eine Restaurant, um diesmal Krebs zu essen – und all die anderen Zutaten, die nicht fehlen dürfen. Nachmittag Spaziergang zu dritt durchs Hochhausviertel mit Erinnerungen ans Joggen in Cappenberg.

Dienstag, 29.07.
Caroline hat sich mit einer Freundin in Taegu verabredet und ist froh, mal aus der Verantwortung (für Vermitteln, Übersetzen, Organisieren) entlassen zu sein. Der Zug dorthin aus Seoul braucht 2 Stunden, morgen kommt sie zurück.

Programm für uns: das « castle » von Suwon besichtigen: Befestigungsanlage, die der König Jeong-Jo Ende des 18 Jh. (ziemlich genau zu Zeiten der französischen Revolution) mit sehr « modernen » Mitteln hat errichten lassen (eigentlich hat er das Grab seines Vaters verlegen lassen, an einen günstigeren Ort, und dann die Festung drum gebaut => siehe Geschichte): er hat sich der damals in der übrigen Welt üblichen Techniken bedient, überall Erkundigungen eingezogen. Die Festungsmauern ähneln denen von Macchu Picchu.

IMG_2407A Suwon
IMG_2406s SuwonIMG_2408s Suwon
Darstellungen vom Arbeiten und Feiern im Museum: einige der Werkzeuge waren auch in Echtgröße ausgestellt, z.B. der eiserne Klotz, mit dem der Boden festgestampft wurde.

IMG_2438s Suwon StadtmauerIMG_2442s Suwon Stadtmauer
Stadtmaueransichten

IMG_2440s Suwon
Ein anderes der vielen Stadttore, dieses im Norden, vom Trolley aus

nuku.de 2004_eins-der-vielen-stadttore
Hier sieht man es besser … Foto (c) nuku.de, wo man jede Menge Fotos aus Korea, und nicht zuletzt über das Essen findet…

Suwon-Activities-TrolleyNach dem Museum und dem Palast (rekonstruiert bis auf einen älteren Tempel) geht’s wieder zum Essen. Danach auf den Berg, das zwar zu Fuß, aber die alte Festungsmauer entlang und an einem der großen Tore vorbei mit einer Art Gartenschaubähnchen (Trolley), und das eindrucksvolle Tor im Süden der Stadt wird extra für mich 😉 im Auto umrundet. Viel sehen kann man da nicht, stehenbleiben auch nicht, aber Fotos kann man ja auch woanders herholen. So bleibt es mir kaum im Gedächtnis haften. (*)
Im Service-Center von Samsung, wo wir auf die Reparatur des Staubsaugers warten, gibt es tatsächlich 4 PCs für die wartenden Kunden. Ich schaff’s die Sprache nach Englisch zu wechseln, aber skype scheint nicht installiert zu sein. Yahoo würde wahrscheinlich klappen, aber die schließen gleich um 18 h.
Abends schaff ich noch den digitalen Fotorahmen zu bedienen und kann Seung-Ja meine Bilder zeigen, die ich auf dem Stick mitgebracht habe. Sie sieht Enkel, den von Angelika und meine Reinhild, und wünscht sich auch welche als Großtante von Max und Caro. Tja, schön wär’s, stimm ich zu.

(*)So, da ist es wieder:
Paldalmun, das Tor, das die Stadt in alle Richtungen öffnet

Suwon Paldalmun
Foto (c) wikimapia.org:

Und => HIER habe ich noch einige weitere gute Fotos rund um Paldalmun gefunden, die ich sowieso nicht alle hätte selbst machen können.

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