Zurück in Lünen

Der letzte Tag verging wie im Fluge – wie die kommenden 18 Stunden sowieso. – Abends ging es noch einmal in ein neues Restaurant mit leckeren Sachen und vor allem dem Steingut-Reistopf, in den man nach dem Leeren heißes Wasser füllt, um zusätzlich noch die so beliebte Kruste (Nurumchi) als Wasserreis essen zu können. Dong Eun und seine süße Frau waren gekommen mit ihren beiden Söhnen, die ließ das Essen eher kalt, sie waren mehr für ein Eis am Stiel als Nachtisch zu haben und für ein bisschen Versteckspielen im Restaurant.

Jee-Hun und Jee-WooDong-Eun's family


Der Onkel hielt eine lange Ansprache auf Englisch.
Kang-Woo will im nächsten Jahr endlich mal mit Seung-Ja Deutschland besuchen – wie weit ist denn Berlin von Cappenberg entfernt? Seung Ja leidet übrigens an einem nicht zu behebenden Husten, während unserer Abwesenheit in Dam Yang war das wohl wieder schlimmer geworden, und nach dem Abflug ging sie wieder zum Arzt, ohne wirkliche Hoffnung auf Besserung.
Herzlicher Abschied von Dong-Eun und Soo-Young, längere Rückfahrt – kaum zu glauben, wie viele Kilometer man hier im Auto zurücklegt. Gegen 22h kommt dann Yoon-Jeon mit den beiden Mädchen und Keun Omma, zum Abschied und um ihren Vater abzuholen – er und Keun Omma fahren morgen mit dem Zug zurück nach Dam Yang.
Umarmen, auch zur Begrüßung oder zum Abschied, ist nicht Sitte in Korea, stattdessen verbeugt man sich mehr oder weniger tief, um das gleiche auszudrücken – und nochmal, die beiden Mädels springen dafür wieder aus dem Auto, man merkt, wie sie sich gefreut haben, uns nochmal zu sehen.
Natürlich werden wir – keine Frage – Montag früh auch zum Flughafen gebracht, obwohl es von vielen Orten aus Direkt“limousinen“busse nach Incheon gibt. 10 vor 6 geht’s los, Yoo Mi ist mit den Jungs und ihrem Auto gekommen, eins hätte nicht gereicht für Personen und Gepäck, oh je.
Doch so verläuft alles problemlos, die nette Dame am Eincheckschalter lässt auch unser umfangreiches Kabinengepäck durchgehen, nach anfänglichen Bedenken.

Abschiedskomitee Airport

Die 11 Stunden bis Prag vergehen im Fluge mit zwei Filmen: BACK ON TRACK (Sein letztes Rennen), mit Dieter Hallervorden als 1956er Marathongewinner und dem Wiederaufflammen mit 70 Jahren, mit vielen Nebengeschichten, die mich mehrfach zu Tränen rühren. Und: Der lange Weg zur Freiheit, Nelson Mandela – den Film, den ich schon lange sehen wollte. Lieber sein Buch lesen, finde ich jetzt.
Langes Warten in Prag, aber nicht lang genug für einen Stadtausflug. Wenn man mindestens 6 h Wartezeit hat, ist das möglich. Aber es gibt dort einen grünen Relaxraum, in dem man gut lesen oder sich lang hinlegen kann. Kurzer Flug, 1h 15 min nach DUS. Der Übergang zum DB-Bahnhof klappt problemlos, zu dritt lässt sich das gut bewältigen. In Dortmund holen uns Caros Freundinnen Kathi und Sera ab, fröhlich und gespannt auf unsere Erlebnisse, mit einem geräumigen Auto von Kathis Arbeitstelle Bauverein. Türkischer Tee für alle und Döner für den schon wieder hungrigen Max in Lünen, dann sind wir endlich zu Hause.

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