Timbuktu tanzt! Lange Zeit war die Stadt in Mali ein Zentrum der islamischen Kultur. Dann kamen die Dschihadisten. Heute fassen die Menschen wieder Lebensmut – trotz Terrorgefahr

Diese hoffnungserweckende Reportage mit ausführlichem Hintergrund aus der Schwarzen Perle der Sahara (oder auch der « Stadt der 333 Heiligen ») erschien am 10.05. gekürzt in der SZ.

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Foto (c) Jonathan Fischer: Bewohner der Stadt Tombouctou und Besucher beim „Festival du Vivre Ensemble“ im März 2019

Von Jonathan Fischer:

 

Das Fußballstadion von Timbuktu ist ein Ort der Hoffnung. Hinter einer Lehmmauer leuchtet es grellgrün: Der einzige Kunstrasenplatz im Umkreis von einigen hundert Meilen, ein bunter Fleck inmitten einer in weißgelbem Sand schwimmenden Stadt. Daneben stehen dreireihige Tribünen aus Holz und Metall – genug für die Fußballspiele, die örtliche Mannschaften hier jedes Wochenende ausgetragen. Heute aber soll das Stadion seinem Namen gerecht werden. Eine große Bühne mit Lichtmasten steht hinter dem Fußballtor. Techniker verlegen Kabel. „Festival Vivre Ensemble“ verkündet ein Banner. Es ist das dritte Jahr, in dem das Festival für ein paar Tage Musiker, Schriftsteller, Politaktivisten aus ganz Mali eingeladen hat: „Timbuktu muss endlich aufhören, sich wie ein Gefängnis anzufühlen“, erklärt Mohamed Ag Al Moctar, ein Tuareg, der früher als einer von rund 70 englischsprachigen Tourguides arbeitete und für das Festival aus seinem Exil in Dakar zurückgekehrt ist. „Die Stadt soll wieder leben“. Ein paar lokale Handwerker haben auf…

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