«FEMINIST FUTURES FESTIVAL» in Essen

Feminist Futures Festival
Internationales Festival «FEMINIST FUTURES»
12.-15.9.2019 Zeche Zollverein, Essen
wideblick.blogspot.com / rosalux.org – 18.06.2019
Weltweit gewinnen feministische Bewegungen an Stärke und schlagen einen immer radikaleren Kurs ein: Lautstark und vielfältig stellen sie sich dem neoliberalen Ausverkauf des Gesundheitssystems und schlechten Arbeitsbedingungen entgegen. Sie kämpfen gegen sexuelle Gewalt, rassistische Ausgrenzungen und die Zerstörung der natürlichen Umwelt. Sie treten für soziale Gerechtigkeit als Grundlage für Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben ein. Damit gehören sie zu den wichtigsten Gegner*innen eines globalen Rechtspopulismus und bauen an einer besseren Zukunft für alle!

Es ist also alles in Bewegung: Feminist*innen mit verschiedenen Erfahrungen und Hintergründen kommen wieder oder das erste Mal zusammen. Es entstehen Handlungsweisen, die auf etwas Gemeinsames orientieren ohne Unterschiede zu verschweigen. Somit kann eine Einheit in der Differenz möglich werden. Sie verbinden feministische und queer-feministische Anliegen mit konsequenter Kapitalismuskritik und Klassenpolitik. Auch wir wollen in dieser Richtung weiter kommen. Um die Bewegungen zu stärken und weiterzuentwickeln, brauchen wir Orte für Debatten, um voneinander zu lernen.

Einen solchen Ort möchten die Rosa-Luxemburg-Stiftung, das Netzwerk Care Revolution und das Konzeptwerk Neue Ökonomie mit einem internationalen Festival im September bieten. Die Vorbereitung gestalten viele lokale und überregionale Unterstützer*innen aktiv und vielfältig mit. Es soll Podien und Workshops für theoretische ebenso wie praxisnahe Fragen geben. Es gibt Zeit für Trainings und Gesprächsrunden. Wir wollen an ältere feministische Praxen der ‚Selbsterfahrung‘ anschließen und über feministische Gesundheit genauso lernen, wie über Transformatives Organizing. Auch unterschiedliche Formen künstlerischer und kultureller Beiträge werden zentraler Bestandteil des Programms sein. Wir wollen gemeinsam Filme schauen und darüber diskutieren, es wird Bühnen geben für Musik, wie für gesprochenes Wort, Theater und Performances und: wir wollen zusammen tanzen!

Das wollt Ihr nicht verpassen! … Nähere Infos folgen ganz bald unter: www.feministfutures.de
Das Festival ist kostenlos und die Verpflegung auf Spendenbasis. Außerdem bemühen wir uns um günstige Anreise- und Unterkunftsmöglichkeiten. Außerdem organisieren wir Kinderbetreuung.
Das Festival ist offen für alle Geschlechter. Es wird am Samstag einen räumlich getrennten Bereich für Frauen, Lesben, Trans, Inter und Queer geben.
Wir freuen uns auf euch – bei Fragen oder Ideen meldet euch gerne bei uns: femfest@rosalux.org

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Hinweis der Organisator*innen:

Leider mussten wir die Anmeldung für das Feminist Futures Festival schließen.
Wir sind total überwältigt von eurem Zuspruch und den hohen Anmeldezahlen, aber leider stoßen wir an unsere räumlichen und infrastrukturellen Grenzen, weshalb wir die Anmeldung leider schließen mussten. Wenn ihr spontan vorbei kommt, können wir nicht versprechen, dass ihr das Festival besuchen könnt.
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P R O G R A M M

Das Festival hat fünf thematische Schwerpunkte, um die sich eine große Vielfalt an Themen gruppieren: => Öffnen! D/E/Sp
– Die ganze Arbeit
– Reproduktive Gerechtigkeit, Familienpolitiken, Care
– Gewaltverhältnisse und Körperpolitiken
– Sozial-ökologische Transformation
– Postkolonialer Feminismus und Feministische Internationale

Das ganze Programm (Eröffnung Donnerstag 16 h):
=> RLS_Feminist_Futures_Programm

May Ayim

Mis en avant

deutschland im herbst

es ist nicht wahr
daß es nicht wahr ist
so war es
erst zuerst dann wieder

so ist es

kristallnacht:
im november 1938
zerklirrten zuerst
fensterscheiben
dann
wieder und wieder
menschenknochen
von juden und schwarzen und
kranken und schwachen von
sinti und roma und
polen von lesben und
schwulen von und von
und von und von
und und

erst einige dann viele

immer mehr:
die hand erhoben und mitgemacht
beifall geklatscht
oder heimlich gegafft
wie die
und die
und der und der
und der und die
erst hin und wieder
dann wieder und wieder

schon wieder?

ein einzelfall:
in november 1990 wurde
antonio amadeo aus angola
in eberswalde
von neonazis
erschlagen
sein kind kurze zeit später von einer
weißen deutschen frau
geboren
ihr haus
bald darauf
zertrümmert

ach ja

und die polizei
war so spät da
daß es zu spät war
und die zeitungen waren mit worten
so sparsam
daß es schweigen gleichkam
und im fernsehen kein bild
zu dem mordfall

zu dem vorfall kein kommentar:

im neuvereinten deuschland
das sich so gerne
viel zu gerne
wiedervereinigt nennt
dort haben
in diesem und jenem ort
zuerst häuser
dann menschen
gebrannt

erst im osten dann im westen
dann
im ganzen land

erst zuerst dann wieder

es ist nicht wahr
daß es nicht wahr ist
so war es

so ist es:
deutschland im herbst
mir graut vor dem winter

May Ayim (Photo: Orlanda Frauenverlag)

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« Mit Nettsein kam man noch nie weit » – Interview mit Annette Niesyto, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Karlsruhe

Das war super, Annette!

Wie steht’s um die Gleichberechtigung?
Badische Zeitung – 20.09.2018
FREIBURG. In Karlsruhe haben sich Anfang dieser Woche etwa 400 Frauen zur Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten getroffen. Ines Alender sprach mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Karlsruhe, Annette Niesyto, über die Konferenz,…

BZ: Frau Niesyto, wir haben in Deutschland eine Bundeskanzlerin, das Verfassungsgericht ist mit sieben Richterinnen fast paritätisch besetzt und immer mehr junge Eltern teilen sich die Familienarbeit untereinander auf. Wofür brauchen wir noch Gleichstellungsbeauftragte?
Niesyto: Das Verfassungsgericht ist eine positive Ausnahme. Es gibt aber immer noch Bereiche mit deutlichen Schieflagen. Wenn Sie auf Führungspositionen insgesamt schauen, sind es nur ein Viertel Frauen, wenn Sie auf die politische Repräsentanz im Bundestag schauen, sind es nur 31 Prozent, das ist ein Niveau von vor 20 Jahren. In wichtigen Bereichen haben wir minimale Fortschritte erreicht, beim Verdienstunterschied zum Beispiel. Bei der Gewalt gegen Frauen gibt es dagegen überhaupt keinen Rückgang, außerdem hat sich bei den alten Themen Altersarmut und Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit wenig verändert.
BZ: Das waren alles schon Themen, als Sie 1990 Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe wurden. Das ist fast 30 Jahre her.
Niesyto: Genau. An den großen Themen hat sich wenig getan. Als ich anfing, haben viele gesagt: Das wächst sich alles aus. Was sich aber heute zeigt, ist, dass die Diskrepanz zwischen Auftrag und Wirklichkeit gar nicht so viel kleiner geworden ist. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat auf der Konferenz gesagt, der Fortschritt sei eine Schnecke. Wir wollen der Schnecke aber Flügel verleihen.
BZ: Gibt es denn außer dem minimalen Rückgang beim Verdienstunterschied noch weitere Fortschritte?
Niesyto: Es gibt einige. Für die Stadt Karlsruhe kann ich beispielsweise sagen, dass vieles besser geworden ist, beim Personal haben wir wirklich viel erreicht. In Baden-Württemberg sind wir heute mehr Gleichstellungsbeauftragte als damals, seit 2016 gibt es das Chancengleichheitsgesetz. Leider haben wir bundesweit keine einheitlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten – das bräuchten wir aber, um bei dem Thema voranzukommen.

http://www.frauenbeauftragte.de: Themen wie Sorgearbeit, Armut und Wohnungslosigkeit, Gewalt und Sexismus, Antirassismus, Schwangerschaftsabbruch, Digitalisierung, ländlicher Raum, Strukturen und Strategien kommunaler Gleichstellungspolitik, etc. wurden diskutiert und in einer Karlsruher Erklärung manifestiert. Eine lautstarke Frauendemo vor das Bundesverfassungsgericht brachte die Forderungen effektvoll an die Öffentlichkeit.


BZ: Laut der Fakten, über die Sie auf der Konferenz gesprochen haben, fängt die Diskriminierung schon ziemlich früh an. Jungen der vierten Klasse bekommen pro Monat durchschnittlich 16,25 Euro Taschengeld, Mädchen nur 11,94 Euro.
Niesyto: Das zeigt, dass sich die Rollenbilder in den Köpfen weniger verändert haben, als wir glauben. Ganz viel läuft unterbewusst auf, die meisten Eltern geben ihrem Sohn ja nicht bewusst mehr Taschengeld. Das heißt, wir müssen auch Einstellungen und Rollenbilder ändern – und das macht es so schwierig.
BZ: Wie könnte das gelingen?
Niesyto: Wir müssen Denkmuster mit kreativen Einfällen aufbrechen. Ich habe in meinem Büro beispielsweise drei Verkehrsschilder stehen: eines mit einer Bauarbeiterin, eines mit zwei Frauen und eines mit einem Mann und einem Kind an der Hand. Wenn Sie heute die Rollenbilder in Schulbüchern analysieren, erschrecken Sie. Max tankt und Karin kauft ein. Das fällt uns nur nicht mehr auf, weil wir daran gewöhnt sind.
BZ: Vor welchen Herausforderungen stehen Gleichstellungsbeauftragte heute?
Niesyto: Wir müssen mit Gegenwind kämpfen. Insbesondere von rechts, aber auch allgemein, gibt es Antifeminismus. Die Wirklichkeit wird sich zurechtgebogen, mittlerweile seien die Männer benachteiligt. Die Fakten sprechen aber eine andere Sprache.
BZ: Sie arbeiten für die Stadt Karlsruhe. Mit welchen Problemen wenden sich heute Frauen im Alltag an Sie?
Niesyto: Es geht um Alltagssorgen, Schulden, Scheidung, oft Gewalt, Beruf und Existenzsicherung. Manchmal auch um Beschwerden gegen städtisches Vorgehen. Beschwerden gegen sexistische Werbung sind gängig. Wenn mal wieder ein blödes Plakat irgendwo hängt, kann es sein, dass unser Büro zwei Tage lahmgelegt ist.
BZ: Wenden sich auch Männer an Sie?
Niesyto: Ja, schon immer ungefähr zehn Prozent oder etwas mehr. Oft geht es um Vereinbarkeitsfragen oder darum, dass Männer ihren Job reduzieren möchten. Manche regen sich über Geschlechterstereotype auf oder über Dinge, die sie mit ihren Töchtern erlebt haben.
BZ: Die Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten hat die « Karlsruher Erklärung » einstimmig verabschiedet. Was verbirgt sich dahinter?
Niesyto: Wir fordern darin ein schlüssiges Gesamtkonzept, das die Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen zum Nachteil von Frauen beendet. Bund, Länder und Kommunen müssen an einem Strang ziehen. Die Dinge müssen zusammenpassen und sich nicht gegenseitig torpedieren, wie zum Beispiel beim Ehegattensplitting. Eine Bundesstiftung, die im Koalitionsvertrag versprochen wird, soll außerdem die Forschung besser zusammenführen und begleiten.
BZ: Familienministerin Franziska Giffey (SPD) hat auf der Konferenz junge Frauen dazu aufgerufen, sich zu engagieren. Sie sagte: « Mit Nettsein kommt man nicht immer sehr weit. » Müssen Frauen auch 2018 nerven, damit es mit der Gleichberechtigung weiter vorangeht?
Niesyto: Mit Nettsein kam man noch nie weit. Wie sagte Simone de Beauvoir: Frauen, die nichts fordern, bekommen nichts. Aber auch Diplomatie gehört dazu. Frauen müssen das ganze Klavier beherrschen. Nettsein, Diplomatie, Hartnäckigsein. Momentan braucht es vor allem Klarheit und Hartnäckigkeit.

Annette Niesyto (65) ist seit 1990 Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe. Sie ist in Freiburg aufgewachsen. Ende des Monats geht Niesyto in den Ruhestand.
© 2018 badische-zeitung.de

Bloß keine Tochter! – Un monde sans femmes (ARTE-Doku)

Asiens Frauenmangel und die Folgen

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Regie : Antje Christ, Dorothe Dörholt
Deutschland 2018
Herkunft : NDR
91 Min.
Verfügbar von 19/06/2018 bis 25/06/2018
Nächste Ausstrahlung am Mittwoch, 4. Juli um 09:20

Fast 200 Millionen Frauen « fehlen » in Asien – die Folge gezielter Abtreibung von Mädchen und zweifelhafter Bevölkerungspolitik. Ein investigativer Dokumentarfilm über Frauen, die keine Töchter bekommen dürfen, über verzweifelte Versuche von Männern, doch noch irgendwo eine Ehefrau zu finden, und über den Missbrauch von Frauen als Spielball von Politik und Wirtschaft.
Der Frauenhandel boomt: In China finden Millionen Männer im heiratsfähigen Alter keine Frau mehr – genau wie in Indien und Südkorea. Auf Flugblättern und Plakaten preisen sie ihre Söhne an: chinesische Mütter auf der verzweifelten Suche nach einer Schwiegertochter. Wie konnte es so weit kommen und wer ist dafür verantwortlich, dass weltweit Millionen von Frauen fehlen? Neben anderen Faktoren ist es auch die traditionelle Präferenz von Söhnen ist, die vielerorts zur selektiven Abtreibung von Mädchen geführt hat. Jedoch ist Frauenmangel kein nationales, selbst verschuldetes Phänomen einzelner Länder, sondern Folge gezielter Bevölkerungspolitik von Industrienationen nach dem Zweiten Weltkrieg und deren Angst vor einer Bevölkerungsexplosion: Entwicklungsgelder und der Einsatz medizinischer Geräte spielen damals wie heute eine erhebliche Rolle. Anhand von persönlichen Schicksalen aus Südkorea, China, Indien sowie Vietnam und belegt durch bisher unveröffentlichtes Archivmaterial wird den Gründen und Folgen des von Menschen gemachten Ungleichgewichts der Geschlechter nachgegangen. Ein Blick in die Zukunft: Entführung, Verkauf und Missbrauch von Mädchen und jungen Frauen nehmen zu. Das Phänomen des Frauenmangels und des Männerüberschusses destabilisiert immer mehr Gesellschaften weltweit. Ein investigativer Dokumentarfilm über Verflechtungen aus Politik, Wirtschaft und Medizin, die Frauen – früher wie heute – zum Spielball staatlicher und krimineller Interessensgruppen werden lässt.
© 2018 arte.tv

Rezension:
https://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/1252625/grossartig-doku-bloss-keine-tochter-19-juni-20-15-uhr-arte

WINNIE

Winnie
arte.tv 85 Min.
Verfügbar von 06.03.2018 bis 03.05.2018
Ein Film von Pascale Lamche
Die kontoverse Lebensgeschichte von Winnie Madikizela-Mandela, die am 2. April 2018 im Alter von 81 Jahren gestorben ist. Ihr Aufstieg zur Ikone des Befreiungskampfes gegen das südafrikanische Apartheidregime und der tiefe Sturz in den Übergangsjahren nach der Apartheid wird hier zum ersten Mal im geschichtlichen Kontext beleuchtet.
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Sigrid Grajek für Claire Waldoff: Sie lebte einfach ganz selbstverständlich so, wie es ihr passte

Portrait — Sigrid Grajek
Lebe, wie es dir passt!
Sie lebte offen lesbisch und soff am liebsten Korn: Claire Waldoff war in den 1920ern der Star des Berliner Varietés. Kabarettistin Sigrid Grajek verwaltet ihr künstlerisches Erbe. Wir sprechen über die Parallelen zweier außergewöhnlicher Frauenleben.
MYP N° 22 »Widerstand« — 22. Januar 2018
Interview & Text: Katharina Weiß, Fotos: Manuel Puhl
Sigrid Grajek hat einen Vogel. Eigentlich sogar drei. In ihrer Wohnung im Berliner Bergmannkiez lebt sie zur Zeit mit Fideli und Sir Francis, der wiederum Flattermann Freddie aus dem Fenster vertrieben hat. …
Wer der Kabarettistin Sigrid Grajek zuhört, stellt schnell fest: Alle ihre Geschichten leuchten. Lire la suite

FRAUEN SIND DIE HÄLFTE DES HIMMELS ODER MEHR (Fotogalerie)

Wait a moment, see and appreciate this :
Ein bisschen warten, anschauen und bedenken :

Women in developing countries bear the biggest burden as climate change impacts the world. logo  Ripple Effect ImagesIt is in the daily lives of these women that the battle to save the family, the planet, and the future is played out. These women and girls are forces of nature, and Ripple Effect Images is telling their stories.

Zur Bildergalerie – wunderschön!

hier ein paar davon:(c) ripple effect images_by Lynn Johnson, India
(c) ripple effect images_by Ami Vitale, India
(c) ripple effect_by Linsey Addario, Bhutan(c) ripple effect images_by Lynn Johnson, India,(2)
All credits by ripple effect images
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Der Deutsche Medienpreis Entwicklungspolitik 2013 und ein Interview mit der Preisträgerin Wade C.L. Williams

Der Deutsche Medienpreis Entwicklungspolitik würdigt herausragende journalistische Arbeiten zum Thema Menschenrechte und Entwicklung. Dabei sollen Erfolgsgeschichten ebenso thematisiert werden wie Missstände und Konfliktsituationen.DW-BMZ Dt.Medienpreis Entwicklungspolitik
In diesem Jahr wurde er erstmals auch international vergeben. Der Sonderpreis des Publikums für afrikanische Pressefotografen ging an den Nigerianer Oluyinka Ezekiel Adeparusi. Sein Foto zeigt Kinder im schwimmenden Slum von Makoko, die ihren Schulweg in einem Boot zurücklegen. Es trägt den Titel: Wo es einen Willen gibt, da gibt es auch Bildung. (s.u. auf dieser Seite)

Auch Wade C.L. Williams wurde 2013 ausgezeichnet. Vor allem für ihre journalistische Leistung, die Balance zwischen persönlicher Empathie und klarer, analytischer Distanz zu halten, wurde sie gelobt.
Angesprochen auf ihr Selbstverständnis als Journalistin sagte Williams: « Als Journalist hast du einen Stift, ein Stift kann denen eine Stimme geben, die sie brauchen. » Lire la suite

Eva Joly, Präsidentschaftskandidatin der Europe Ecologie Les Verts in Frankreich

Der Beitrag von Eva Joly zum Weltfrauentag – Journée internationale des droits des femmes : Pour une sortie programmée du machisme

Simone de Beauvoir: « Man wird nicht als Frau geboren, man wird es (man wird dazu gemacht). »

Eva Joly: « Man wird auch nicht als Mann geboren. »…
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Foto (c) NouvelObs Lire la suite