Was wissen wir eigentlich über die LIPPE? Über Renaturierung, Tiere, Menschen…und zum Schluss ein Quiz

Foto (c) Lippeverband (bitte anklicken): Nicht direkt an, sondern in einem Nebenlauf der Lippe haben sich auch vereinzelt Biber angesiedelt. Wo genau das Nagetier zu sehen ist, will der Lippeverband nicht verraten – aus Angst vor zu vielen « Bibertouristen ». Das Nagetier ist gilt als stark schützenswert.

Renaturierung der Lippe in Olfen beginnt 2018

OLFEN/DATTELN (Ruhrnachrichten) – 13.03.2017
In diesen Tagen beginnt der nächste Abschnitt des naturnahen Umbaus der Lippe auf Dattelner Seite. Was die Dattelner Nachbarn jetzt bereits erleben werden, erwartet die Olfener 2018. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem 15-Millionen-Euro-Projekt zusammengestellt.

Foto (c) Lippeverband: Auf einem nur 500 Meter langen Lippeabschnitt zwischen Gut Eversum und Haus Vogelsang hat der Lippeverband bereits 2016 den Fluss renaturiert – und auch eine neue Insel angelegt.


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Die Erfahrung der Welt

L'Usage du monde ( Genf 1963)

Freitag, 08.08.
Das Buch, das ich gerade lese, ist sehr mitreißend – ein wahrhaft poetischer Reisebericht. Der Autor: Nicolas Bouvier. L’Usage du monde.
Er war 1953/54 von Jugoslawien nach Pakistan unterwegs, mit einem Malerfreund, und gilt als « Kultautor einer Generation von Reisenden und Reiseschriftstellern ». Veröffentlicht erst 1963.
Total schön geschrieben und beschrieben; mit Gedanken, die Erkenntnisse vermitteln können – wenn man sie nicht schon gehabt hat – dann wird man sie in diesem Buch wieder- und das buch ebenso begeisternd finden. Er war auch Journalist, Fotograf und Musiksammler und verdiente unterwegs schon mal ein paar Taler für die Weiterreise durch Französischunterricht oder Vorträge.

Zitat: …wenn man nach einer Reise der gleiche Dummkopf bleibt, der man war, hat man nicht viel gesehen.

Und ganz am Ende seines Buches zitiert er selbst EMERSON:….und das ist ein wirklicher Gewinn, denn wir haben Anrecht auf diese befreienden Erfahrungen, und wenn wir die Grenzen einmal überschritten haben, werden wir nie mehr ganz die gleichen kläglichen Pedanten sein, die wir waren.

Nachtrag – hab ich im Block gefunden; 2 Zitate, die ich hier aufbewahren wollte, weil ich fand, dass sie seinen Erzählstil gut demonstrieren:

p.102 …Eine Landschaft, die das gleiche so oft wiederholt, bis man absolut davon überzeugt ist.

p.110…und dann graut der Morgen, breitet sich aus, Wachteln und Rebhühner mischen sich ein – und man beeilt sich, diesen einmaligen Augenblick … tief ins Gedächtnis zu versenken… und das Wort « Glück » erscheint für das, was einem zustößt, ziemlich dürftig.
Letztlich besteht das eigentliche Gerüst des Daseins weder aus der Familie noch aus der Karriere, noch aus dem, was andere heute von einem denken oder sagen werden, sondern aus einigen Augenblicken dieser Art, in denen man durchwallt wird von einem Gefühl, das noch gelassener ist als die Liebe.
Das Leben teilt sie uns so sparsam zu, wie es der Schwäche unseres Herzens angemessen ist.

Besuch bei Dong Eun und des Nationalmuseums

Samstag, 26.07.
Reis, Suppe,Gemüse
Frühstück besteht (fast immer) aus Reis, Suppe und den vielen eingelegten Gemüsesorten, die in dem, nee, einem der drei Riesenkühlschränke aufbewahrt werden. Fisch oder Fleisch auch, frisch zubereitet, in kleinen Portionen. Auch wenn man die Beilagen, die in großer Menge vorbereitet werden, immer aus dem Kühlschrank servieren kann, so verbringt eine nicht berufstätige Frau wie meine Schwägerin doch sehr viel Zeit in der Küche. Ältere Männer kümmern sich nie darum, jüngere werden, wenn sie sich mal dahin verirren – hab ich einmal erlebt -, hinauskomplimentiert .

Heute sind wir bei meinem Neffen Dong-Eun und seiner Frau Soo-Young eingeladen, zum reichhaltigen Essen und Besuch des Nationalmuseums. Lire la suite

DIE GESCHICHTE VON MARIAM – DAS BILDERBUCH

Wir, mein Freund und Mitautor Andreas und ich, haben zusammen ein Bilderbuch gemacht, und wir – sowie einige Freunde, die es schon gesehen haben – finden es einfach wunderschön:


« Ein Tag im Leben eines kleinen afrikanischen Mädchens »

Sie heißt hier Mariam, und sie ist einem realen kleinen Mädchen in meiner Familie in Kati nachempfunden.
Zuerst seht Ihr hier das Bilderbuch ohne « tags » (zum Vergrößern KLICKEN!):

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IN MAROKKO GIBT ES EIN MUSEUM FÜR ST. EXUPERY UND SEINEN KLEINEN PRINZEN – in der Stadtbücherei Lünen auch

Nach der Lektüre von « DER KLEINE PRINZ ERINNERT SICH », einem Buch von Jean-Pierre Guéno, das man auch wie ein Museum lesen kann, habe ich diesen Artikel der AFP vom letzten Jahr wieder ausgegraben:

Marokko: Tarfaya beherbergt ein Museum für den Schriftsteller « Saint-Ex » und seinen kleinen Prinzen
Tarfaya (Marokko) (AFP) – 22.05.2013 13.10 Uhr – von William Klein
Mit ein wenig Phantasie könnte man hier das Auftauchen einer Breguet 14 (altes Flugzeug) im Kampf gegen den Wind erwarten. Die Phantasie, teilweise hatte Saint-Exupery, der Autor von « Der Kleine Prinz », sie hier in Tarfaya gefunden. An diesem Ende der Welt ist ihm ein Museum gewidmet.

DEUTSCH (VON ANDREAS ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM UNTEREN FOTO

Maroc: à Tarfaya, un musée est consacré à « St-Ex l’écrivain » et son Petit Prince
TARFAYA (Maroc) (AFP) – 22.05.2013 13:10 – Par Guillaume KLEIN
Avec un peu d’imagination, on pourrait anticiper au loin l’apparition d’un Bréguet 14, bataillant contre les vents. L’imagination, c’est en partie ici, à Tarfaya, que Saint-Exupéry, l’auteur du Petit Prince, la trouva. Dans ce bout du monde, un musée lui est consacré.

Un visiteur regarde le 14 mai 2013 une carte de l'Aéropostale, dans le musée de Tarfaya, au sud-oue
Ein Besucher schaut auf eine Karte der Luftpost, im Museum in Tarfaya, im Süd-Westen von Marokko
Un visiteur regarde le 14 mai 2013 une carte de l’Aéropostale, dans le musée de Tarfaya, au sud-ouest du Maroc
afp.com – Fadel Senna

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