in Rente – à la retraite: A tous ceux qui viennent de partir ou qui partiront – für alle, die vor kurzem in Rente gegangen sind oder demnächst gehen werden

Vor etwa einer Woche war ein Lebensabschnitt zu Ende, und an den neuen Zustand werde ich mich schon noch gewöhnen. Il y a une semaine environ qu’une étape de ma vie s’est terminée – à la nouvelle situation, je pense que je m’y ferai sous peu.

Unsere Luftballonaktion für die Schule ohne Rassismus

On pourrait avoir l’impression d’être inutile pour la société en ne faisant que croiser les bras. Man könnte den Eindruck bekommen, dass man der Gesellschaft nichts mehr nützt, wenn man die Hände in den Schoß legt. Aber das muss ja nicht sein. Zum einen, indem man an die vielen Jahre denkt, die man gearbeitet hat – und viele Dinge erreicht hat – kann man sich das Herz wärmen. Zum anderen bleibt noch so viel zu tun. Il restent tant de choses à faire… et de l’autre côté, en pensant au nombre d’années passées à bosser on a de quoi se rechauffer le coeur. Reinhild et Abdoulaye Bathily

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: wo kämen wir hin;
und niemand ginge um einmal nachzuschauen,
wohin man käme, wenn man ginge…

Kurt Marti

Eins der beiden Gedichte, die Ulli, unser Teamsprecher bei der Verabschiedung für mich aufsagte. Das andere:

Wenn jeder eine Blume pflanzte
jeder Mensch auf dieser Welt
und anstatt zu schießen, tanzte
und mit Lächeln zahlte, statt mit Geld

Wenn ein jeder einen andern wärmte
keiner mehr von seiner Stärke schwärmte
keiner mehr den andern schlüge
keiner sich verstrickte in der Lüge
Wenn die Alten wie die Kinder würden
sie sich teilten in den Bürden

wenn dies « WENN » sich leben ließ
wär’s noch lang kein Paradies
Bloß die Menschenzeit hätt’ angefangen
die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen.

Peter Härtling
Die Band RuhrCraft, unsere Paten

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Juhuu – gemeinsam gegen die Vorurteile

Juhuu – mein altes Gymnasium hat uns die Kooperation angeboten – vielleicht muss ich meinen verpassten Artikel doch noch schreiben…
Gestern war irgendwie ein Supertag – die Schülersprecherinnen des benachbarten Freiherr-vom-Stein Gymnasiums (FSG), das ich vor 23 Jahren zugunsten meiner jetzigen Gesamtschule GSG verließ, kamen in unsere SV (Schülervertretung)-Teamsitzung, um sich von uns etwas über den Weg zu einer SoR-SmC-Schule erzählen zu lassen. Und sie fanden es gut, in Zukunft mit unserer SV zusammen zu arbeiten. Darüber hab ich mich total gefreut. (Krönung meiner SV-Karriere?) Das Schöne, dass es von unten kam – ich hab es nur ganz leise angestoßen, indem ich sie, natürlich in Absprache mit unseren Leuten, zum Film ROOTS GERMANIA und zu Mo Asumang eingeladen hatte.

Auch nach 40 Jahren Gesamtschule in Deutschland existieren immer noch Vorurteile gegenüber Gesamtschülern und -schülerinnen – insbesondere bei denen, die am Gymnasium lernen oder lehren. Durch unsere FSGSG-Joint Ventures (z.B.die Dordogne-Tour, siehe Bericht von Lilly) versuchen wir die ja schon, seit mehr als 10 Jahren, abzubauen. Aber da können ja nie mehr als 62 teilnehmen – das war 1995. Also, ich hab gejubelt und tu’s immer noch.

Wieder Besuch an der GSG

Nachlese:
Mo Asumang_mah 016F_14.03.11
Mo Asumang an der GSG am 14.03.11MoAsumang 024Mo Asumang_mah 021F_14.03.11
Fotos von meiner Kollegin Hatice Madenci
=>nochmal nachlesen: Gemeinsam sind wir stärker

Jetzt kam wieder Besuch: Hannelore Kraft, die hatte aber der Schulleiter eingeladen, damit sie sich über das Integrationskonzept der Geschwister-Scholl-Gesamtschule informieren konnte.
Ihr habt eine tolle Schule, hat sie gesagt. Das hört man ja ganz gern, selbst wenn man es schon weiß.
H.Kraft an der GSG_24.03.11(3)
© 2011 Lüner Anzeiger
H.Kraft an der GSG_24.03.11(11)
© 2011 RuhrNachrichten
H.Kraft an der GSG_24.03.11(7)
© 2011 Lüner Anzeiger

Und HIER Artikel, Video und Fotostrecke aus den Ruhrnachrichten.

Gemeinsam sind wir stärker! – Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang…

Gestern war unser Asumang-Tag!
Gemeinsam sind wir stärker! schrieb sie in das Gästebuch der GSG, gerichtet an die Schüler. Und Mut hat sie uns gemacht, mit ihrem Film ROOTS GERMANIA und der anschließenden Diskussion.
Wir sollen die Angst überwinden, die in unseren Köpfen noch vor den Neonazis besteht. Sie selbst hat die Flucht nach vorn angetreten, wo sie doch auch Angst hatte. Jetzt versteht sie sich als Brückenbauerin und hat auch die Schüler als solche angesprochen. Deutschland ist inzwischen bunt, ein « Land mit Migrationshintergrund », schon seit den Germanen.
Lüner Lokalredaktionen zu Mo Asumang in der GSG_15.03.11 – leider nicht online

Nachtrag 25.03.: Jetzt hab ich es doch geschafft, die Presseberichte hochzuladen: Lüner Lokalredaktionen zu Mo Asumang in der GSG_15.03.11Mo Asumang_WR 15.03.11

Wie es dazu kam => Mo Asumang und ihr Dokufilmprojekt an unserer Schule