Nicht mehr als bunte Fahnen auf Rathausdächern? Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Foto (c) Lateinamerika-Nachrichten/Xueh Magrini Troll: Illustration des LN-Dossiers « ¡Vivas nos queremos! » – s.Kasten

1. Niemand soll sich schämen
Theater Bremen – Zum 25.11.2020
Eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen weltweit ist Gewalt. In Deutschland ist jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Ein Text der Dramaturgin Theresa Schlesinger. Lire la suite

«FEMINIST FUTURES FESTIVAL» in Essen

Feminist Futures Festival
Internationales Festival «FEMINIST FUTURES»
12.-15.9.2019 Zeche Zollverein, Essen
wideblick.blogspot.com / rosalux.org – 18.06.2019
Weltweit gewinnen feministische Bewegungen an Stärke und schlagen einen immer radikaleren Kurs ein: Lautstark und vielfältig stellen sie sich dem neoliberalen Ausverkauf des Gesundheitssystems und schlechten Arbeitsbedingungen entgegen. Sie kämpfen gegen sexuelle Gewalt, rassistische Ausgrenzungen und die Zerstörung der natürlichen Umwelt. Sie treten für soziale Gerechtigkeit als Grundlage für Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben ein. Damit gehören sie zu den wichtigsten Gegner*innen eines globalen Rechtspopulismus und bauen an einer besseren Zukunft für alle!

Es ist also alles in Bewegung: Feminist*innen mit verschiedenen Erfahrungen und Hintergründen kommen wieder oder das erste Mal zusammen. Es entstehen Handlungsweisen, die auf etwas Gemeinsames orientieren ohne Unterschiede zu verschweigen. Somit kann eine Einheit in der Differenz möglich werden. Sie verbinden feministische und queer-feministische Anliegen mit konsequenter Kapitalismuskritik und Klassenpolitik. Auch wir wollen in dieser Richtung weiter kommen. Um die Bewegungen zu stärken und weiterzuentwickeln, brauchen wir Orte für Debatten, um voneinander zu lernen.

Einen solchen Ort möchten die Rosa-Luxemburg-Stiftung, das Netzwerk Care Revolution und das Konzeptwerk Neue Ökonomie mit einem internationalen Festival im September bieten. Die Vorbereitung gestalten viele lokale und überregionale Unterstützer*innen aktiv und vielfältig mit. Es soll Podien und Workshops für theoretische ebenso wie praxisnahe Fragen geben. Es gibt Zeit für Trainings und Gesprächsrunden. Wir wollen an ältere feministische Praxen der ‚Selbsterfahrung‘ anschließen und über feministische Gesundheit genauso lernen, wie über Transformatives Organizing. Auch unterschiedliche Formen künstlerischer und kultureller Beiträge werden zentraler Bestandteil des Programms sein. Wir wollen gemeinsam Filme schauen und darüber diskutieren, es wird Bühnen geben für Musik, wie für gesprochenes Wort, Theater und Performances und: wir wollen zusammen tanzen!

Das wollt Ihr nicht verpassen! … Nähere Infos folgen ganz bald unter: www.feministfutures.de
Das Festival ist kostenlos und die Verpflegung auf Spendenbasis. Außerdem bemühen wir uns um günstige Anreise- und Unterkunftsmöglichkeiten. Außerdem organisieren wir Kinderbetreuung.
Das Festival ist offen für alle Geschlechter. Es wird am Samstag einen räumlich getrennten Bereich für Frauen, Lesben, Trans, Inter und Queer geben.
Wir freuen uns auf euch – bei Fragen oder Ideen meldet euch gerne bei uns: femfest@rosalux.org

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Hinweis der Organisator*innen:

Leider mussten wir die Anmeldung für das Feminist Futures Festival schließen.
Wir sind total überwältigt von eurem Zuspruch und den hohen Anmeldezahlen, aber leider stoßen wir an unsere räumlichen und infrastrukturellen Grenzen, weshalb wir die Anmeldung leider schließen mussten. Wenn ihr spontan vorbei kommt, können wir nicht versprechen, dass ihr das Festival besuchen könnt.
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P R O G R A M M

Das Festival hat fünf thematische Schwerpunkte, um die sich eine große Vielfalt an Themen gruppieren: => Öffnen! D/E/Sp
– Die ganze Arbeit
– Reproduktive Gerechtigkeit, Familienpolitiken, Care
– Gewaltverhältnisse und Körperpolitiken
– Sozial-ökologische Transformation
– Postkolonialer Feminismus und Feministische Internationale

Das ganze Programm (Eröffnung Donnerstag 16 h):
=> RLS_Feminist_Futures_Programm

WINNIE

Winnie
arte.tv 85 Min.
Verfügbar von 06.03.2018 bis 03.05.2018
Ein Film von Pascale Lamche
Die kontoverse Lebensgeschichte von Winnie Madikizela-Mandela, die am 2. April 2018 im Alter von 81 Jahren gestorben ist. Ihr Aufstieg zur Ikone des Befreiungskampfes gegen das südafrikanische Apartheidregime und der tiefe Sturz in den Übergangsjahren nach der Apartheid wird hier zum ersten Mal im geschichtlichen Kontext beleuchtet.
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Newroz-Tag: Kurdisches Neujahrsfest

Foto (c) Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD)

Das kurdische Newroz – persisch: Nouruz – gilt als eines der ältesten Feste der Menschheit. Es wird, je nach Sonnenstand, am 20. oder 21. März gefeiert und markiert den Anfang des Frühlings. Seit 2010 gibt einen von den UN anerkannten Internationalen Nouruz-Tag am 21. März. (Siehe UN-Resolution unten)

Für die Kurden, die seit Jahrzehnten um einen eigenen unabhängigen Staat kämpfen, hat Newroz eine ganz besondere Bedeutung. Das Fest entwickelte sich im Laufe der Jahre „zu einer Feier des politischen Widerstandes gegen Unterdrückung und Despotismus“, wie die Kurdische Gemeinde Deutschland auf ihrer Internetseite schreibt.
Mittlerweile symbolisiere das Fest den Zusammenhalt des kurdischen Volkes gegen Unterdrückung und Verfolgung: „Heute ist das Newrozfest ein wichtiger Teil der kurdischen Identität“, heißt es weiter. Die kurdische Bevölkerung, etwa 22 Millionen Menschen, lebt verteilt vor allem im Iran, im Irak, in Syrien und in der Türkei. Die Kurden können ihre Kultur nicht überall frei ausleben.

In diesem Jahr ist das Fest durch die Angriffe der türkischen Armee auf das nordsyrische Afrin besonders politisch aufgeladen. Die Kundgebung in Hannover steht unter dem Motto „Newroz heißt Widerstand – der Widerstand heißt Afrin“.
© 2018 WAZ.de

UN-RESOLUTION 64/253

Verabschiedet auf der 71. Plenarsitzung am 23.
Februar 2010, ohne Abstimmung, auf der Grundlage des Resolutionsentwurfs A/64/L.30/Rev.2 und Add.1,
eingebracht von: Afghanistan, Albanien, Aserbaidschan, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Indien, Iran (Islamische Republik), Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan.
64/253. Internationaler Nouruz-Tag
Nouruz (Nowruz, Navruz, Nooruz, Nevruz, Nauryz) bedeutet „neuer Tag“ und wird jährlich am 21. März begangen; die Schreibung und die Aussprache des Namens können je nach Land verschieden sein.

Die Generalversammlung,
in Bekräftigung der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, insbesondere des Ziels, eine internationale Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem, sozialem und
kulturellem Gebiet herbeizuführen,
unter Hinweis auf ihre Resolution 56/6 vom 9. November 2001 über die Globale Agenda für den Dialog zwischen den Kulturen,
sowie unter Hinweis auf die von der Generalkonferenz der Organisation der Vereinten
Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur am 4. November 1966 verabschiedete Erklärung über die Grundsätze der internationalen kulturellen Zusammenarbeit (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization,
Records of the General Conference,
Fourteenth Session, Paris, 1966, Resolutions, Kap. IV, Resolution 8.)
,
in Bekräftigung der von der Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur am 2. November 2001 verabschiedeten Allgemeinen Erklärung zur kulturellen Vielfalt, namentlich des darin enthaltenen Aufrufs zu verstärkter Solidarität auf der Grundlage der Anerkennung der kulturellen Vielfalt, des Bewusstseins um die Einheit der Menschheit und der Entwicklung eines interkulturellen Austauschs,
unter Berücksichtigung des von der Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur am 17. Oktober 2003 verabschiedeten Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes ( United Nations, Treaty Series, Vol. 2368, Nr. 42671. Amtliche deutschsprachige Fassungen: öBGBl. III Nr. 76/2009; AS 2008 4801. ) und in der Erkenntnis, wie wichtig es ist, das immaterielle Kulturerbe, darunter gesellschaftliche Praktiken, Rituale und Feste, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zu erhalten,
in Anbetracht der Interdependenz zwischen dem immateriellen Kulturerbe und dem materiellen Kultur- und Naturerbe,
es begrüßend, dass der Nouruz von der Organisation der Vereinten Nationen für Er-ziehung, Wissenschaft und Kultur am 30. September 2009 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde,
unter Hinweis auf das am 16. September 2005 auf der Plenartagung der Generalversammlung auf hoher Ebene verabschiedete Ergebnis des Weltgipfels 2005 (Siehe Resolution 60/1.), in dem unter anderem anerkannt wird, dass alle Kulturen und Zivilisationen zur Bereicherung der Menschheit beitragen,
betonend, wie wichtig es ist, die Öffentlichkeit durch Bildung, Medien und kulturelle Aktivitäten zu sensibilisieren, um die für die Festigung des Weltfriedens und die Verwirklichung der internationalen Zusammenarbeit unerlässliche Kenntnis der nationalen Kulturen, des Weltkulturerbes und der kulturellen Vielfalt zu fördern,
erneut erklärend, dass die Errungenschaften der verschiedenen Kulturen das gemeinsame Erbe aller Menschen bilden und für die gesamte Menschheit eine Quelle der Inspiration und des Fortschritts sind,
unter Betonung der Notwendigkeit, ein objektives Verständnis aller Kulturen herbeizuführen und die konstruktive Interaktion und Kooperation zwischen den Kulturen zu fördern,
feststellend, dass der Nouruz, der Tag der Frühlingstagundnachtgleiche, von mehr als 300 Millionen Menschen in der ganzen Welt als Beginn des neuen Jahres begangen und im Balkan, im Kaukasus, im Nahen Osten, im Schwarzmeerbecken, in Zentralasien und in anderen Regionen seit über 3.000 Jahren gefeiert wird,
hervorhebend, wie wichtig Prozesse der gegenseitigen kulturellen Bereicherung sind und dass der Austausch zwischen den Kulturen, der die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit erleichtert, gefördert werden muss,
eingedenk dessen, dass einer Kultur des harmonischen Zusammenlebens mit der Natur, wie sie bei allen Zivilisationen der heutigen Welt zu finden ist, eine immer größere Bedeutung und Relevanz zukommt,
sowie eingedenk dessen, dass der Nouruz als Ausdruck der Einheit von Kulturerbe und jahrhundertelangen Traditionen eine wichtige Rolle dabei spielt, die Bindungen zwischen den Völkern auf der Grundlage der gegenseitigen Achtung und der Ideale des Friedens und der guten Nachbarschaft zu stärken,
in Anbetracht dessen, dass den Traditionen und Ritualen des Nouruz Merkmale der alten Kulturbräuche der Zivilisationen in Ost und West zugrunde liegen, die diese Zivilisationen durch den Austausch menschlicher Werte geprägt haben,
feststellend, dass der Nouruz auf die Bejahung des Lebens in Eintracht mit der Natur, das Bewusstsein der untrennbaren Verknüpfung zwischen konstruktiver Arbeit und den natürlichen Kreisläufen der Erneuerung und eine fürsorgliche und respektvolle Haltung gegenüber den natürlichen Quellen des Lebens gerichtet ist,
1. erkennt den 21. März als Internationalen Nouruz-Tag an;
2. begrüßt die Anstrengungen der Mitgliedstaaten, in denen der Nouruz begangen wird, zur Bewahrung und Weiterentwicklung der mit ihm verbundenen Kultur und Traditionen;
3. ermutigt die Mitgliedstaaten, sich darum zu bemühen, den Nouruz stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, und gegebenenfalls jährliche Veranstaltungen zur Begehung dieses Festes zu organisieren;
4. fordert die Mitgliedstaaten, in denen der Nouruz begangen wird, auf, die Ursprünge und Traditionen dieses Festes zu untersuchen, um das Nouruz-Erbe in der internationalen Gemeinschaft bekannt zu machen;
5. bittet die interessierten Mitgliedstaaten, die Vereinten Nationen, insbesondere ihre zuständigen Sonderorganisationen, Fonds und Programme, vor allem die Organisationder Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, und die interessierten internationalen und regionalen Organisationen sowie die nichtstaatlichen Organisationen, an den Veranstaltungen teilzunehmen, die von den Staaten organisiert werden, in denen der Nouruz begangen wird.

Debatte um #MeToo: Leïla Slimani antwortet Catherine Deneuve

Wird man als Schwein geboren?
Spiegel online – 13.01.2018 17:18
Ein Gastbeitrag von Leïla Slimani
Auf der Straße herumlaufen. Abends die Metro nehmen. Einen Minirock tragen, ein Dekolleté, High Heels. Allein mitten auf der Tanzfläche tanzen…. Nachts arbeiten. Mein Kind in der Öffentlichkeit stillen. Eine Gehaltserhöhung fordern. In all diesen banalen Alltagssituationen will ich das Recht haben, nicht belästigt zu werden. Das Recht, nicht einmal darüber nachzudenken.
DEUTSCHER ARTIKEL WEITER UNTER DEM FRZ. ORIGINAL

Tribune
«Un porc, tu nais ?»
Libération — 12 janvier 2018 à 09:27
Par Leïla Slimani, Ecrivaine, prix Goncourt 2016

Foto (c) Joël Saget/AFP: Leïla Slimani, en septembre 2016.

Marcher dans la rue. Prendre le métro le soir. Mettre une minijupe, un décolleté et de hauts talons. Danser seule au milieu de la piste. Lire la suite

Ein Tag im Innern Dortmunds – NAZIS RAUS AUS DEN KÖPFEN

Gestern habe ich einfach mal mitgeschrieben, was an der Schützenstraße Ecke Kirchenstraße passierte – da wo laut DERWESTEN.DE: die friedlichen (Demonstranten) schafften es sogar ganz ohne Gewalt den Streckenverlauf der Rechten zu ändern – ein Tag, den ich nicht vergessen werde.
Nur, warum ist es so schwer, die Aufmärsche solcher Idioten in unserem Land zu verhindern? Viel mehr Menschen noch sollten sich diesem Spuk widersetzen.

Dortmund, 3. September 2011

7:00 an der Schützenstraße.
Zwei große Mannschaftsbusse der Polizei und viele Einsatzwagen rollen an. Aus allen Gegenden Deutschlands, wird sich später zeigen, zu Tausenden: Essen, Leipzig, NRW, Schleswig-Holstein, Ostholstein, Sachsen, Wiesbaden, Hamburg…So viel Aufwand! Die Einfahrt zur Schützenstr. erhält einen Kontrollposten, der wohl den meisten Verkehr umleitet.

7:30 auf der Schützenstr.
An jeder Querstraße stehen Wage mit Polizisten, bauen Straßengitter auf, kaufen Brötchen. Ich auch. Im Dutzend billiger? Nein, 10 für 2€ und zwei gratis, weil sie heute kleiner sind.
Kleinere Geschäfte tragen Schilder: Am 03.09. geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Abzweig Mallinckrodtstraße – Blücherstraße: Kann ich hier noch rein? – Ja sicher, viel Spaß beim Frühstück.

Eine Joggerin kommt mir entgegen: Sind wir hier jetzt eingesperrt?
Neues Gitter, im Aufbau, am Übergang zur Grünen Straße (= Rand des Sperrbezirks).
Komme ich hier gleich wieder rein? – Sie ja.
Die Einsatzwagen scheinen noch nicht wirklich im Einsatz – sie nehmen Aufstellung. Der erste Hubschrauber auch.

Durch KLICK auf die Karte vergrößern!
Das Kreuz markiert den Ort des Geschehens.
dssq Aktionskarte 03.09.11

9:30 auf der Schützenstraße zwischen dem Café Europa und der Pauluskirche
Erste Sitzblockade (die wird auch dort bleiben), ca. 60 Leute, darunter unsere 9 Mitschläfer. Setzen sich hin und wrden sofort umringt – gekesselt kann man nicht wirklich sagen, aber wir, 5 Minuten später, dürfen uns (erstmal) nicht dazu setzen, ein Beamter zeigt uns auf der Karte die Grenze des Sperrbezirks – wenn nicht freiwillig, würde man uns dorthin begleiten. Lire la suite

Jetzt erst recht: Auf nach Dortmund am Samstag!

Am Samstag konnten in Lünen vor ALDI/Kaufland ca. 70 Neonazis unwidersprochen für die Nazidemo vom 3.September in Dortmund werben. Dies war angemeldet, aber keiner wusste davon.
Hier den RN-Bericht über rechte Reklame in Lünen lesen

Jetzt sollten wir erst recht gegen die geplante Demo am Samstag in Dortmund sein, auch wenn die Nazis nicht sehen können – aufgrund massiven Polizei »schutzes » – , wie viele Menschen gegen sie aufstehen! Sie werden es auf jeden Fall nachlesen können!

Hier der

Aufruf des von Dortmund nazifrei! Bündnis demokratisches Dortmund

:

Es reicht! Wir stellen uns den Nazis am 03. September 2011 gemeinsam in den Weg!
Schon wieder wollen Nazis unsere Stadt Dortmund als Aufmarschplatz missbrauchen.
Dabei verhöhnen sie mit ihren rassistischen Parolen den Antikriegstag, um die Opfer von Krieg und Faschismus zu verspotten.
Als Demokratinnen und Demokraten sehen wir uns in der Pflicht, dies entschlossen zu verhindern und den Nazi-Horden den Weg zu blockieren.
Dabei verzichten wir ausdrücklich auf gewaltsame Aktionen jeder Art gegen Menschen und Sachen. Wir wollen friedlich für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt eintreten.
Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf sich uns anzuschließen!

Redner der Kundgebung ab 9h, eine Stellungnahme zur gegenwärtigen Diskussion über Sitzblockaden und zivilen Ungehorsam u.v.a. findet Ihr
HIER.

FÜR DORTMUND. GEGEN NAZIS sagt die Stadt und lädt ein zum
Friedensfest
ab 17 h. ABER DAS REICHT NICHT!

Am Dienstag (12.07.) war es so weit

Sie kämpfen mit Rosen gegen die Atomkraft
von Daniel Magalski aus Lünen (c) Lüner Anzeiger 13.07.2011|


Schüler warfen Rosen in die Lippe.

Lünen: Lippekaskade | Eine ungewöhnliche Protest-Aktion gegen Atomkraftwerke in der Türkei starteten gestern Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule.

Sie schrieben Briefe u. a. an den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und drückten darin ihre Sorgen wegen des geplanten Baus von Atomkraftwerken in den türkischen Städten Mersin und Sinop aus. Mit « Gasmasken » liefen die Mädchen und Jungen und Lehrer dann zur Treppenkaskade in der Stadt und warfen – symbolisch – Rosen mit Botschaften an den Präsidenten in die Lippe.

Nachtrag: Es stand auch in türkischen Zeitungen – also haben die Briefe ihr Ziel erreicht. Zumindest ein Etappenziel.

Türkische Regierung plant AKW

Türkische Regierung plant AKW
Ein Dorf trotzt den Atomplänen

Ausgerechnet am Treffpunkt von vier tektonischen Platten soll das erste türkische Kernkraftwerk gebaut werden. Die Regierung will damit den Energiehunger des Landes stillen. Doch an der Mittelmeerküste formiert sich der Protest. Die Anwohner fürchten die radioaktive Strahlung.

Von Steffen Wurzel, ARD-Hörfunkstudio Istanbul

Wer sich anschauen will, wo das erste Atomkraftwerk der Türkei genau gebaut werden soll, braucht eine gute Kondition und vor allem gutes Schuhwerk.
HIER WEITERLESEN

"Ich habe keine Angst davor zu sterben. Ich habe Angst davor, die Schlacht zu verlieren." Mohamed Nabbous

Berichterstatter und Vorbild

Er war entschlossen, die Revolution zu gewinnen – dafür berichtete er unermüdlich. Am Samstag wurde der junge Netzaktivist Mohammed Nabbous erschossen. VON REINER WANDLER
Eine der bekanntesten Stimmen der libyschen Revolution ist verstummt. Der 28-jährige Internetaktivist Mohammed Nabbous wurde bei Bengasi am Samstag bei einem Gefecht zwischen libyschen Regierungstruppen und den Rebellen, die die Stadt verteidigen, schwer verletzt und starb gegen 15 Uhr im Krankenhaus.
weiterlesen in der taz vom 21.03.11