und wie sie berechtigt ist…
ebenso wie meiner Meinung nach die Einschätzung von Aya Cissoko, hier im Interview mit Jonathan Fischer.
MEHR von diesem Freelancer-Journalisten im Mali-Blog.
Er spricht mir oft aus der Seele, besonders wenn er aus Mali schreibt – er hält sich öfter in Bamako auf.
Die Schriftstellerin Aya Cissoko über strukturellen Rassismus, verweigerte Würde und die Ursachen der aktuellen Ausschreitungen in ihrem Heimatland Frankreich

Aya Cissoko wurde1978 in Frankreich als Tochter malischer Arbeitsmigranten geboren. Sie studierte Politikwissenschaft und wurde 2006 Amateur-Boxweltmeisterin. Als Autorin befasst sie sich seit langem mit dem Spannungsfeld, in dem die Kinder von Migrantenfamilien in Frankreich aufwachsen. Ihr erstes 2011 veröffenlichtes Buch „Danbé“ wurde unter dem Titel „Wohin ich gehe“ verfilmt. 2017 erschien ihr zweites Buch „Ma“. Ebenfalls im Wunderhorn-Verlag veröffentlichte sie 2023 ihre Familiengeschichte „Kein Kind von Nichts und Niemand“. Cissoko lebt und arbeitet in Paris.
Seit letzte Woche bei einer Verkehrskontrolle im Pariser Vorort Nanterre ein Polizist den 17-jährigen Nahel Merzouk erschoss, wird Frankreich von gewalttätigen Unruhen erschüttert. Autos brennen, Geschäfte werden zertrümmert, die Polizei liefert sich Straßenschlachten mit Jugendlichen. Sind Sie überrascht von diesem Ausbruch der Gewalt?
Nein, kein bisschen. Viele haben schon lange davor gewarnt und ich selbst…
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